Pleyel-Salonflügel (1857)

Ein Romantiker par excellence!

Dieser Pleyel-Flügel aus dem Jahr 1857 ist der typische Salonflügel des 19. Jahrhunderts. Frédéric Chopin lernte in den 1830er Jahren in Paris Pleyel-Flügel kennen und spielte seitdem fast ausschließlich auf Instrumenten dieser Marke. Für ihn war Pleyel „non plus ultra“. Nur der Pleyel bot ihm das Klangspektrum, das ihn seine Empfindungen und musikalischen Vorstellungen nach seinen Wünschen in Musik verwandeln ließ. Die spezielle Mechanik des Pleyel ermöglicht dem Spieler einen unerreicht direkten Kontakt zur Saite und damit eine Nähe zum Instrument und dessen Tonbildung, die so mit der komplizierteren, modernen Flügelmechanik nicht mehr zu erreichen ist. Der Pleyel-Flügel im Fortepianosalon wurde in unserer Klavierbau-Werkstatt originalgetreu restauriert, so können die Künstler unseres Salons die einstigen Klangwelten für Sie wieder erklingen lassen.

Das Instrument hat einen samtig-süßen Ton, gesanglich in der Mittellage, silbrig in den Höhen und warm und kraftvoll im Bass. So eignet es sich besonders für Klavier- und Kammermusik der Romantik. Werke von Komponisten wie Chopin, Schumann oder Brahms entstehen zu ganz neuem, unerhörten Leben. Sehr schön anzuhören ist er auch für die lebendigen Klangschattierungen Schuberts sowie für die expressionistischen und überbordenden Harmoniken Debussys oder Ravels.