Alon Sariel

Alon Sariel (www.alon-sariel.com), geboren in Beersheba (Israel), ist als Mandolinist, Lautenist und Dirigent sowohl auf dem Gebiet der Alten als auch der Neuen Musik zu Hause. Bei seinen Konzertreisen (u. a. Salzburg Biennale für Neue Musik, Festival Oude Muziek Utrecht) als Solist und Kammermusiker (u. a. Gründungsmitglied des Quartetts „Prisma“) und als Orchesterleiter (u. a. des Münchener Kammerorchesters, des Jerusalem Radio Symphony Orchesteras, der Camerata Tinta Barocca Kapstadt und seines eigenen Ensembles „Concerto Foscari“) beweist er eine große Offenheit für unterschiedliche Stile von Folk bis Avantgarde und für die Zusammenarbeit mit so unterschiedlichen Musikerinnen und Musikern wie der Sopranistin Dame Emma Kirkby, dem Trompeter Markus Stockhausen oder dem Akkordeonisten und Banjospieler Stian Carstensen. Auch für ihn komponierte Werke hat Sariel bereits zahlreich zur Aufführung gebracht.

Neben seinen Konzerten in Europa, den USA, Mexiko, Südafrika und im Mittleren und Fernen Osten gibt er Meisterklassen, und seine Kunst ist durch Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen dokumentiert. Hier liegt neben barocker und klassischer Musik für Mandoline (aktuelle CD: „Telemandoline“) ein wichtiger Schwerpunkt auf israelischer Musik. Darüber hinaus engagiert er sich für sozialpolitische Musikprojekte wie „Live Music Now“ (Yehudi Menuhin), „Rhapsody in School“ (Lars Vogt) und das „West Eastern Divan Orchestra“ (Daniel Barenboim). Mit Michael Tsalka hat er neben der CD „Paisiello in Vienna“ auch CD-Aufnahmen des israelischen Komponisten Yehezkel Braun vorgelegt.