Erik Breer

Erik Breer wurde im Oktober 2000 in Neuss am Niederrhein geboren, erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Klavierunterricht und wurde mit zwölf Jahren Jungstu­dent an der Musikhochschule Köln (Klavier: Josef Anton Scherrer). Er gewann zahl­reiche erste Preise in den Sparten Solo- und Kammermusik bei Jugend Musi­ziert und erspielte 2014 außer­dem den ersten Platz in der Bundeswertung für Klavier solo. Darüber hinaus ist er Preis­träger beim Westfälischen van Bremen Klavier­wettbewerb (Dortmund 2011 und 2012), beim Internationalen Rotary-Kla­vierwett­bewerb Jugend (Essen 2014), Träger des Kunstförderprei­ses der Stadt Neuss (2014) sowie des Ferdinand-Trimborn-Förderprei­ses NRW (Ratingen 2015) und wird seit 2015 durch die Deutsche Stiftung Musikleben unterstützt. Er besuchte Meisterkurse bei Josef Anton Scherrer und Man­fred Aust (Meisterkurs für junge Pia­nisten in Moers), Pierre-Laurent Aimard (Klavierfes­tival Ruhr), Tamara Stefanovich (Hochschule für Musik und Tanz Köln) und Denis Pascal (Conser­vatoire National Supérieur de Musique et de Danse Paris).
Gern erarbeitet Erik Breer Werke aus dem Bereich der neuen Musik (György Ligeti, Pierre Boulez, Frank Martin). Ein halbjähri­ger Studien­aufent­halt in Paris zur Vertiefung des französischen Klavierrepertoires erschloss ihm neben Debussy und Ravel auch die Musik des 17. Jahrhunderts. Werke von Lully und Charpentier musizierte er mit dem Ensemble Les Arts Florissant im Dezember 2015 in der Pari­ser Philharmonie. 2014 wirkte er an Konzerten des Festivals Acht Brücken in Köln und des Klavierfestivals Ruhr mit. 2015 und 2016 führte er Klavierkon­zerte von Mozart und Mendelssohn auf; im Juni 2016 gab er eine Klaviermatinee im Rahmen der Jahrestagung der Tschaikowsky-Gesellschaft e. V., die als Kooperationspartner für den Oldenburger Abend gewonnen werden konnte.